Glossar
Motorisches Lernen

Das motorische Lernen bezieht sich auf die Aneignung von Verhaltensweisen, Handlungen und Fertigkeiten, die sich vor allem auf die motorische Leistung des Körpers beziehen. [...]

Mit allen Sinnen lernen

"Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss", stellte schon Wilhelm Busch fest. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Es gibt unterschiedliche Lerntypen, weil jeder Mensch auf seine spezielle Weise sein Wissen erweitert. Je mehr Lernkanäle gleichzeitig genutzt werden, desto höher ist die Effizienz. Der akustische Typ besitzt eine gute Merkfähigkeit beim gesprochenen Wort, er prägt sich Vokabeln oder Merkzahlen über mehrfaches lautes Wiederholen ein. Im Gegensatz dazu fällt einigen Menschen das Lernen über motorische Reize leichter, sie verinnerlichen neue Lerninhalte besser beim Schreiben. Speziell beim Erwerb eines fundierten Rechtschreibwissens ist das Zerlegen der Wörter in Wortstämme und Morpheme ratsam, da sich diese Bestandteile häufig wiederholen und sich die Schreibweise vieler Wörter einfach aus der Kombination dieser Bausteine ableiten lässt. Natürlich müssen dennoch einige Regeln beherrscht werden. Eine gute Lerntechnik besteht im Visualisieren. Eine Vielzahl von Menschen reagiert stärker auf optische Reize wie Bilder oder Symbole, was sich auch die Werbeindustrie zu Nutzen macht. Die praktische Umsetzung beim Lernen kann über Schautafeln oder Lernposter gestaltet werden. Es hat wohl jeder schon die Erfahrung gemacht, dass Probieren über Studieren geht, einige Dinge lassen sich über das tatsächliche Be-greifen am besten verstehen, sei es das Zerteilen einer Torte, um sich konkrete Vorstellungen über die Bruchrechnung zu erwerben oder das Ausprobieren eines neuen Rezeptes. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es immer vorteilhaft ist, mehrere Lernkanäle gleichzeitig zu nutzen. Mindestens genauso wichtig ist es aber, sinnvoll zu lernen. Es bereitet erhebliche Mühe, sich Dinge einzuprägen, deren Sinn man nicht versteht. Stures Auswendiglernen hat keinen dauerhaften Erfolg.

Lernen ist kein wertneutraler, sachlicher Vorgang. Lernen spielt sich in Rahmenbedingungen ab, die positive oder negative Auswirkungen haben. Mit diesem Wissen ausgestattet sollte man gezielt, mit Hilfe der richtigen Lern- und Lehrmethoden, darauf hinarbeiten, überwiegend positive "Aha"-Erlebnisse, beim Erlernen zu bekommen.

Aus dem Behaviorismus der Sechziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts entstand die Theorie des Lernens durch Verstärkung, die den Lernenden dazu bewegen soll, Lerneindrücke nachhaltiger im Gedächtnis zu verankern.

Lebenslanges Lernen ist besonders für die persönliche Karriere essentiell. Verschiedenste Lernarten sollen es dabei ermöglichen, relevante Informationen von unnötigen Texten zu trennen und die so konzentrierten Inhalte als komplette Konzepte in kürzester Zeit zu verstehen.

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